Einige Beispiele für den Erfolg unserer Konzepte
Der Belletristik-Verlag Litradukt: Kleiner Verlag in großen Medien
Der Litradukt Verlag Kehl wurde 2007 von Peter Trier als Belletristikverlag für karibische und haitische Literatur gegründet. Seine Autoren waren in Deutschland praktisch unbekannt und ihre exotische Schreibweise stieß außerhalb von Insiderkreisen auf wenig Aufmerken.
SCHWINDKOMMUNUIKATION war von der Verlagsidee überzeugt und entwickelte in enger Absprache mit dem Verleger ein Konzept, mit dem zunächst das Profil des Verlages gestärkt und anschließend sein Programm gezielt und langfristig in den Medien aufgebaut wurde.
Es entstand ein Porträt des Verlags, das seine einzigartige Bedeutung im deutschen Buchmarkt herausarbeitet und die Persönlichkeit des Verlegers hervorhebt. Die Branche wurde aufmerksam und nahm den Neuling mit Interesse auf. Eine Ankündigung brachte das Börsenblatt mit reichweitenstarken Verweis im Perlentaucher; ein Bericht in der NZZ stellte das sah in dem Verlagskonzept Parallelen zu Samuel Fischer.
Im nächsten Schritt suchten wir bei jedem der zwei im Halbjahr erscheinenden Bücher genau jene Anknüpfungspunkte und Stärken, die es zu einem einzigartigen Werk machten und versandten die entstandenen Presseinformationen über einen speziell zusammengestellten Verteiler an unsere über Jahre gewachsenen Kontakte.
Schon bald wurde der Name Litradukt ein Begriff und verschiedene renommierte und reicheitenstarke Medien vom Deutschlandfunk über NDR Kultur bis hin zur Neuen Zürcher Zeitung brachten regelmäßig neue Rezensionen von Werken aus dem kleinen Ein-Mann-Verlag, der im Vertrieb mit Books on Demand zusammenarbeitet. Wir freuen uns besonders, die Namen der Autoren und den des Verlages durch nachhaltige Begleitung in so kurzer Zeit etablieren zu können.
Und dann kam der größte Erfolg und Ritterschlag im Genre der Überseeliteratur: In der von Ilija Trojanow herausgegebenen Weltempfänger-Bestenliste 2/2009 erschienen zwei Titel von Litradukt. Große Aufmerksamkeit nicht nur der Veranstalter taz, frankfurter rundschau, Buchmesse Frankfurt und Deutschlandradio Kultur war damit gewiss. Der Name Litradukt ist seitdem in der Szene eine feste Institution und bis heute hält das Interesse an den Autoren ungebrochen an, die nun auch nach Deutschland zu Lesereisen kommen.
Stella Braams Sachbuch „Ich habe Alzheimer“: Ein unvergessliches Buch
Wie erreicht man Aufmerksamkeit für ein Sachbuch, zu dessen Thema es schon unzählige Bücher gibt? Vor diesem Problem standen wir, als wir das Konzept für das im Herbstprogramm 2007 des Beltz Verlages erscheinende Sachbuch „Ich habe Alzheimer“ entwickelten.
Dass das Buch und die holländische Autorin etwas Besonderes waren, erkannten wir sofort. Es war klar, dass die außergewöhnliche Perspektive und der Furor des Buches zwar in unserem Text eingefangen werden musste. Aber nur mit und über die Autorin als Person waren diese Besonderheiten ideal zu transportieren.
Wir arbeiteten mehrere Lesereisen für Stella Braam aus, die sie ganz gezielt nicht nur in Buchhandlungen, sondern auch in die Kompetenz- und Interessenszentren ihres Themas führten: In Selbsthilfegruppen, Altenheime und soziale Vereine, die sie mit großer Begeisterung aufnahmen. Die Strategie ging auf: Bald hatte sich Stella Braam im ganzen Land als Expertin und Streiterin für die Rechte Demenzkranker herumgesprochen und wurde eine gefragte Interviewpartnerin. Wir erreichten neben unzähligen Gesprächen und Rezensionen in den unterschiedlichsten Print- und Hörfunkmedien als besonderen Erfolg die Titelgeschichte im STERN 49/2007 „Das große Vergessen“, in dem sie über mehrere Seiten interviewt wurde. Stella Braam bleibt unverändert als Expertin gefragt, ihr Buch „Ich habe Alzheimer“ taucht immer wieder in Empfehlungslisten auf und ist zu einem Standardwerk geworden.